zaterdag 9 februari 2008

Himalaya 1930


Wo mag er ruhen, Farmer, der tollkuhne junge Amerikaner, der hier vor elf Monaten seinen letzten Gang tat ? Ruht er in einer Gletscherspalte, oder hat ihn eine gewaltigen Eislawinen erfasst, die Tag und Nacht uber die Steilwande hinunterstruzen? Der schleier wird sich wohl niemals luften.

Doch ein Mutterherz hofft und harrt, auch wo keine Hoffnung mehr ist. Frau Farmers sehnsuchtiger Glaube klammerte sich an das im Yalungtal gelegene Kloster Detsenroba. Dort werde ihr Sohn verborgen gehalten, eines Tages werde er in die Heimat zuruckkehren. Hellseher hatten ihr das bestatigt. Briefe kamen von Amerika nach Indien, Bitten und Beschworungen, wir mochten doch im Yalungtal, im Kloster Detsenroba, nachforschen. Um der Armen Gewissheit zu verschaffen, arbeiteten wir uns mit dem Kukri durch Urwalddickicht zu dem auf dem altem Moranenwall thronenden Gemauer… eine Ruine, seit 60 Jahren verlassen, mit dem Grabe der letzten Lama-Priester von Yalung. Im Angesicht Himatschals, des Thrones der Gotter, haben diese heiligen Manner als Eremieten darauf gewartet, in ihr Nirwana einzugehen. Da muss jede irdische Hoffnung verstummen.

‘Zum Standlager’ ; Himalaya unsere Expedition 1930; Prof. Dr. Gunther O. Dyhrenfurth ; Verlag Scherl Berlin

Kuifje Weekblad nr19 14 mei 1959 'Werd Tchang verslonden door de Yeti ? Iedereen stelt zich deze beklemmende vraag...'
"Kuifje in Tibet" door Hergé

Fragment brief van Hergé aan zijn vrouw Germaine Kieckens, juli 1948

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